23. Oktober 2012

 

Ein Besuch des Wildgeheges Grutholz lohnt sich immer. Nicht nur wegen der herbstlichen
Kulisse im Wald sondern weil man zur Zeit das Röhren der Dam- und Sikahirsche hören kann.
Der Dam- und auch der Sikahirsch reduziert die Nahrungsaufnahme während der Brunftzeit auf ein
Minimum und lebt von den Fettreserven, die er sich im Sommer angefressen hat.

Wenn Besucher des Wildgehges jedoch frische Bio-Äpfel bringen, dann kann so manches Tier
nicht widerstehen und frisst, wie im Sommer, bis auf den letzten Apfel alles auf. Auch die
Kälbchen von diesem Jahr freuen sich über das saftige Futter.

Die Äpfel schmecken nicht nur den Tieren. Auch die kleinen Fütterer essen kräftig mit.

Der Brunftruf des Damwildes ist ein eintöniges schnarchendes Röcheln. Es ist nicht so spektakulär
wie beim Rotwild aber dennoch beeindruckend. Der Hirsch schlägt zunächst eine sogenannte
Brunftkuhle in den Boden. In diese wird dann zwecks Territoriumsmarkierung uriniert. In diese
Kuhle lässt er sich nieder. Die weiblichen Tiere werden von dem Geruch angezogen und besuchen
den Brunftplatz.

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 23. Oktober 2012 um 20:44 Uhr )