Freitag, 6. Dezember 2019

 

Der extrem trockene Sommer 2018 hat sich auch auf den Grundwasserstand im Wildgehege ausgewirkt. Der Zufluss des Wassers für die Tiertränke wurde immer geringer. Um die ca. 200 Liter fassende als Tiertränke umfunktionierte Badewanne nach dem Reinigen mit Wasser zu füllen, brauchte man einen Tag. Wenn man morgens, mittags und abends mit kleineren Pausen das Wasser hochpumpte, war die Wanne des Abends gefüllt.

Brunnenbohrfirmen haben zurzeit lange Wartezeiten! Am letzten Samstag war es soweit. Die Recklinghäuser Brunnenbohrfirma Matejka GbR bohrte am Vormittag im Wildgehege nach Wasser. Eine tolle Unterstützung erfuhren wir dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Rauxel-Dorf. Der Löschung 2 verlegte B-Schläuche für die Wasserentnahme aus dem 260 m entfernten Hydranten.

Für die Bohrung nach Wasser wurde Wasser benötigt, das durch das Bohrgestänge gedrückt wird und das vom Bohrmeißel gelöste Bohrgut zu Tage fördert.

 

Die jungen Paten guckten interessiert zu, wie nach Wasser für ihre Patentiere gebohrt wurde.

Nach einer Bohrung von 36 m Tiefe waren Karl und Markus Matejka mit dem Wasserzufluss zufrieden.

Die Tiere des Wildgeheges ließen sich durch die Bohrarbeiten nicht stören.

Schon mittags konnten die Schläuche wieder aufgerollt werden.

Der Förderverein Wildgehege Grutholz bedankt sich ganz herzlich sowohl bei der Firma Matejka als auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Rauxel-Dorf für die großartige Hilfe.

Aktualisiert ( Freitag, den 06. Dezember 2019 um 17:31 Uhr )