Mein Freund der Baum ist tot

Freitag, 2. November 2018

Der Text von Alexandra von vor 50 Jahren "Mein Freund der Baum ist tot" ist im Wildgehege Grutholz aktueller denn je. Bei den Stürmen Kyrill im Januar 2007, Ela im Juni 2014 und Frederieke im Januar 2018 wurden viele Bäume im Wildgehege entwurzelt. (Die meisten bei dem Orkan Ela) Bei anderen waren im Kronenmantel ganze Kronenbereiche abgestorben. Andere wurden so beschädigt, dass nur noch einige Äste mit Blättern vorhanden waren und innerhalb kurzer Zeit starben die Bäume ganz ab. Es war keine Widerstandskraft mehr vohanden und weitere Schädlinge wie z.B. Pilze kamen dazu. Die Baumstämme zeigen Risse und viele noch stehende Baumstämme sehen aus, als hätte der Blitz sie getroffen. Specht und Käfer haben ihre Freude an diesen Stämmen.

Doch der ehemals besungene Freund wurden damit schlagartig zum Feind der Umzäunung des Wildgeheges. Zum wiederholten Male fiel eine abgebroche Baumkrone auf den Stahlmattenzaun und zerstörte zwei Zaunelemente und eine Stütze.

Gut, dass immer handwerklich geschickte Vereinsmitglieder da sind, die den Zaun reparieren können.

 

Aktualisiert ( Freitag, den 02. November 2018 um 22:24 Uhr )

 

Kastanien vom Meisenhof

Dienstag, 15. Oktober 2018

Der Förderverein kann sich wieder über gut getrocknete und in Säcken verpackte Kastanien freuen!
Wie schon in den vergangenen Jahren, brachten die Mitarbeiter des Meisenhofes, hier Anika Schäfer
und Klaus Stecker, 450 kg Kastanien für die Winterfütterung der Tiere ins Wildgehege.

Die Insassen des Meisenhofes hatten die Früchte gesammelt und im Gewächshaus gut getrocknet.
Der Mengeder Landwirt Hubbert hatte wieder die Kartoffelsäcke zur Verfügung gestellt.

Der Förderverein sagt allen fleißigen Sammlern und Helfen ganz herzlichen Dank.

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 16. Oktober 2018 um 19:03 Uhr )

 

Herbstaktion 2018

Sonntag, 7. Oktober 2018

Eichel- und Kastaniensonntag im Wildgehege Grutholz

Wenn im Herbst die Kastanien und Eicheln von den Bäumen fallen, beginnt
die Bastelsaison! Auf Spaziergängen kann man eine Menge Kastanien und
Eicheln sammeln, aus denen sich lustige Figuren basteln lassen.

Für 604 Kinder war es aber nicht nur Zeit zum Basteln. Sie sammelten diese
Früchte für die Tiere des Wildgeheges Grutholz. Schon zum 13. Mal gaben
die Kinder ihre Futterspende für den kommenden Winter am Wildgehege ab.

Kleine und große Tierfreunde kamen mit Taschen, Eimern, Rucksäcken, Tüten,
Körben, Bollerwagen und sogar mit PKW-Anhängern zum Wildgehege Grutholz.

Mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet. Schon fast eine Stunde
vor Beginn der Veranstaltung, war es am Futtertaxi rappelvoll.

Das Futter wurde zunächst gewogen und Menge und Name des Sammlers
notiert. Die Kinder erhielten für fleißiges Sammeln eine Urkunde, konnten sich
ein kleines Geschenk aussuchen und das Highlight war wieder die
anschließende Fahrt mit dem Futtertaxi. Auf den Kastanien und
Eicheln ging es im Anhänger eines Oldtimer-Traktors ins Wildgehege, um dort
die gesammelten Früchte abzuladen.

Jannick sammelte mit seinen Eltern 100 kg Eicheln, die die Familie mit einem
PKW-Anhänger zum Wildgehege transportierte.

Luis und Lara zogen einen Bollerwagen von Ickern nach Deininghausen,
28 kg war die Ausbeute.

Jonas und Justin aus der Nachbarstadt Waltrop brachten es auf 360 kg Kastanien
und waren damit die eifrigsten Futtersammler des Jahres 2018.

Die Tiere im Wildgehege Grutholz können sich über einen riesigen Berg von
leckerem Winterfutter freuen. Insgesamt kamen 4,5 Tonnen Kastanien und
eine Tonne Eicheln zusammen.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 09:01 Uhr )

 

Eine Nacht bei den Hirschen

8./9. September 2018

 

Einmal im Wildgehege schlafen! Für die neuen und alten Tierpaten war es am Samstag wieder
soweit. Nachdem die Patentiere ausgesucht und die Tiere gefüttert waren, wurden zunächst
die Luftmatratzen aufgepumpt, damit der Schlafplatz noch im Hellen hergerichtet werden konnte.

Das Abendessen wurde auf dem Feuer gekocht. Es gibt viele Arten Feuer zu machen und es
gehört bei den Übernachtungen zu den spannendsten Tätigkeiten. Unsere Waldlehrerin Andrea
Hirsch erzählte, wie im Mittelalter mit einem aus Eisen geschmiedeten Feuereisen ein Feuerstein
herunter geschlagen wurde, wodurch die Funken flogen. Die Funken mussten dann z. B. zum
Samenwolle-Knäuel finden. Im Wildgehege ersetzten die Samen der Pappel oder des Löwenzahns
Wattepads. Der Tierpate Tim hatte als erster das Feuer entfacht.

Auch Waldlehrer Jens Jübner aus Soest, beteiligt sich immer gerne an unserer Übernachtung im Wildgehge.

Viele Obst und Gemüsesorten werden aus aller Welt zu uns gebracht. Durch die langen
Transportwege wird viel CO2 erzeugt. Im Wildgehege gab es daher Kartoffel und Äpfel vom
Bauern aus der Nachbarschaft. Ebenso war es mit den Möhren, Tomaten, Schlangengurken und
Paprika, die die Kinder als Fingerfood zubereiteten.

Mit dem Mörser wurde Kräutersalz aus Wildkräutern hergestellt. Wildkräuter, die für jedermann
kostenlos am Wegesrand stehen.

Nach dem Essen erzählte Andrea Hirsch am Lagerfeuer die Geschichte vom komischen Vogel.
Ein fremdes Ei ist im Amselnest – und heraus schlüpft ein Drache. Der ist nun so ganz anders als
Familie Amsel. Das sorgt natürlich für allerlei Chaos. Aber alle machen die Erfahrung: Es ist in
Ordnung, so zu bleiben wie man ist. Denn manchmal ist es schön, etwas anders zu sein.

Im inzwischen dunklen Wald machen sich die Tierpaten auf den Weg, um den kleinen Drachen zu
suchen. Natürlich finden sie ihn versteckt an einer Baumwurzel. Heraus guckte nur der kleine Schwanz.
An anderer Stelle lagen versteckt kleine Herzen für jedes Kind.

Beim Räuber und Gendarmspiel im dunklen Wald war es oft nicht einfach, die Räuber zu finden.
Es machte aber viel Spaß.

Nachdem die müdesten sich schon in den Schlafsack zurückgezogen hatten, saß die Hälfte der
Gruppe noch lange am Lagerfeuer und löste zunächst Tierrätsel, die Andrea Hirsch ihnen stellte,
um anschließend selbst die Rätsel zu stellen.

Mit dem Frühstück am nächsten Morgen endete die spannende Nacht.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 09:06 Uhr )

 

Pfadfinder zu Besuch im Wildgehege

Freitag, 7. September 2018

 

19 Pfadfinder vom Stamm Nordlicht besuchten mit ihren Meutenführern das Wildgehege. Die Wölflinge freuten
sich über die zutraulichen Tiere und hörten interessiert zu, als es darum ging, dass das Reh nicht die Frau
vom Hirsch ist.

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 09. September 2018 um 18:36 Uhr )

 
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