Schüler sammelten für weißen Pfau

15. Januar 2019

 

Dass Füchse nicht nur Gänse stehlen, das hat sich längst rumgesprochen. Innerhalb von 15 Jahren
hat sich Reineke im letzten Frühjahr zum zweiten Mal einen Pfau geholt.
Vor einigen Jahren erwischte er im Mai einen alten blauen Pfauenhahn.  Zurück blieben nur die
abgebissenen Schwanzfedern.
Die weiße Pfauenhenne, die Ende 2017 als Partnerin für den weißen Pfau Theo ins Wildgehege
eingezogen war, wurde leider nicht alt. Nach ihrer Eingewöhnungszeit in der Voliere
im  Wildgehege genoss sie nur sechs Wochen ihre Freiheit. Dann kam der Fuchs …

Im Mai ziehen Füchse ihre Jungen auf und um alle hungrigen Mäuler
zu stopfen, waren wahrscheinlich ein paar Mäuse zu wenig.

Sobald die Pfauen gut fliegen können und gesund sind, ist es im Wildgehege eher ungewöhnlich,
dass Fuchs oder Marder sie erwischen. Für die Pfauenküken gibt es inzwischen immer mehr Fressfeinde.
Habicht, Bussard, Krähen, Fuchs und Marder machen die Aufzucht von jungen Pfauen immer schwerer.
Als Bodenbrüter lauert für die Pfauenhenne schon während der Brutzeit überall Gefahr. Im Wildgehege
ist die Sicht nach allen Seiten frei, wenn die Henne auf dem Waldboden brütet. Jahrelang brüteten
die Pfauenhennen deshalb außerhalb des Geheges im Dickicht der Sträucher. Sie kamen nur zum
Fressen ins Gehege und brachten später die Küken mit, sobald sie geschlüpft waren.



In den letzten Jahren ist dies leider nicht mehr möglich. Es gibt immer mehr Hundehalter, die ihre
Hunde frei herumlaufen lassen, obwohl sie nicht auf ihr Herrchen hören. Dies führte bereits mehrfach
dazu, dass Pfauenhennen an Flügeln und Beinen schwer verletzt zum Wildgehege gehumpelt kamen.
Es dauerte Wochen, bis die Tiere wieder richtig fliegen konnten. Wie es anderen Bodenbrütern
wie Kiebitzen, Fasanen oder Rebhühnern ergeht, kann man nur ahnen.

So suchten sich die Pfauen in den letzten Jahren im Wildgehege Plätze zum Brüten. Sie wählten
einen hohlen Baumstumpf oder auch den Ablaufkasten für die Dachentwässerung des Futterhauses.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b der Fridtjof-Nansen-Realschule, die wiederholt ihre
Projektwoche ins Wildgehege verlegt hatten, sammelten Geld für eine neue weiße Pfauenhenne.

Drei Jugendliche holten dann auch selbst die weiße Pfauenhenne beim Züchter
Alfred Dodot in Herten ab.

Alfred Dodot zeigte seine wunderschöne Teichanlage mit einer großen Vielfalt an Wasservögeln.
Höckerschwäne waren allgemein bekannt, doch keiner hatte je etwas von Trompeten- oder
Singschwänen gehört. Die Jugendlichen hörten interessiert zu, was der Fachmann erzählte.

Hocherfreut nahm man dann auch die weiße Pfauenhenne in Empfang.

Im Wildgehege hatten Vereinsmitglieder bereits eine mardersichere Voliere gebaut,
fester Maschendraht mit geringer Maschengröße auch unter dem Boden.

Wir hoffen, dass sich die weiße Pfauenhenne gut eingewöhnt. Der Förderverein
dankt den Jugendlichen der Fridtjof-Nansen-Realschule ganz herzlich für ihr Engagement und ist
gespannt, welchen Namen sie der Henne geben werden.



Der Pfauenhahn Theo kam auch sofort zur Begrüßung.

Aktualisiert ( Dienstag, den 15. Januar 2019 um 18:20 Uhr )

 

Baumpflege im Wildgehege

10. bis 17.  Dezember 2018

Baumpflege im Wildgehege war nach den Stürmen der vergangenen Jahre und der Trockenheit des letzten Sommers dringend nötig.

Nur ein paar Fotos vom Zustand vieler Bäume im Wildgehege.

Durch Trockenheit und Pilzbefall waren ganze Kronenteile von Buchen abgestorben, so dass hier häufig dicke Äste abbrachen. Wir hoffen, dass die Bäume nun noch ausreichend Lebenskraft haben und unser Gehege ein Wildgehege bleibt, in dem Mensch und Tier einen schattigen Platz unter einem Baum finden können.

Aktualisiert ( Dienstag, den 15. Januar 2019 um 16:15 Uhr )

 

Mein Freund der Baum ist tot

Freitag, 2. November 2018

Der Text von Alexandra von vor 50 Jahren "Mein Freund der Baum ist tot" ist im Wildgehege Grutholz aktueller denn je. Bei den Stürmen Kyrill im Januar 2007, Ela im Juni 2014 und Frederieke im Januar 2018 wurden viele Bäume im Wildgehege entwurzelt. (Die meisten bei dem Orkan Ela) Bei anderen waren im Kronenmantel ganze Kronenbereiche abgestorben. Andere wurden so beschädigt, dass nur noch einige Äste mit Blättern vorhanden waren und innerhalb kurzer Zeit starben die Bäume ganz ab. Es war keine Widerstandskraft mehr vohanden und weitere Schädlinge wie z.B. Pilze kamen dazu. Die Baumstämme zeigen Risse und viele noch stehende Baumstämme sehen aus, als hätte der Blitz sie getroffen. Specht und Käfer haben ihre Freude an diesen Stämmen.

Doch der ehemals besungene Freund wurden damit schlagartig zum Feind der Umzäunung des Wildgeheges. Zum wiederholten Male fiel eine abgebroche Baumkrone auf den Stahlmattenzaun und zerstörte zwei Zaunelemente und eine Stütze.

Gut, dass immer handwerklich geschickte Vereinsmitglieder da sind, die den Zaun reparieren können.

 

Aktualisiert ( Freitag, den 02. November 2018 um 22:24 Uhr )

 

Kastanien vom Meisenhof

Dienstag, 15. Oktober 2018

Der Förderverein kann sich wieder über gut getrocknete und in Säcken verpackte Kastanien freuen!
Wie schon in den vergangenen Jahren, brachten die Mitarbeiter des Meisenhofes, hier Anika Schäfer
und Klaus Stecker, 450 kg Kastanien für die Winterfütterung der Tiere ins Wildgehege.

Die Insassen des Meisenhofes hatten die Früchte gesammelt und im Gewächshaus gut getrocknet.
Der Mengeder Landwirt Hubbert hatte wieder die Kartoffelsäcke zur Verfügung gestellt.

Der Förderverein sagt allen fleißigen Sammlern und Helfen ganz herzlichen Dank.

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 16. Oktober 2018 um 19:03 Uhr )

 

Herbstaktion 2018

Sonntag, 7. Oktober 2018

Eichel- und Kastaniensonntag im Wildgehege Grutholz

Wenn im Herbst die Kastanien und Eicheln von den Bäumen fallen, beginnt
die Bastelsaison! Auf Spaziergängen kann man eine Menge Kastanien und
Eicheln sammeln, aus denen sich lustige Figuren basteln lassen.

Für 604 Kinder war es aber nicht nur Zeit zum Basteln. Sie sammelten diese
Früchte für die Tiere des Wildgeheges Grutholz. Schon zum 13. Mal gaben
die Kinder ihre Futterspende für den kommenden Winter am Wildgehege ab.

Kleine und große Tierfreunde kamen mit Taschen, Eimern, Rucksäcken, Tüten,
Körben, Bollerwagen und sogar mit PKW-Anhängern zum Wildgehege Grutholz.

Mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet. Schon fast eine Stunde
vor Beginn der Veranstaltung, war es am Futtertaxi rappelvoll.

Das Futter wurde zunächst gewogen und Menge und Name des Sammlers
notiert. Die Kinder erhielten für fleißiges Sammeln eine Urkunde, konnten sich
ein kleines Geschenk aussuchen und das Highlight war wieder die
anschließende Fahrt mit dem Futtertaxi. Auf den Kastanien und
Eicheln ging es im Anhänger eines Oldtimer-Traktors ins Wildgehege, um dort
die gesammelten Früchte abzuladen.

Jannick sammelte mit seinen Eltern 100 kg Eicheln, die die Familie mit einem
PKW-Anhänger zum Wildgehege transportierte.

Luis und Lara zogen einen Bollerwagen von Ickern nach Deininghausen,
28 kg war die Ausbeute.

Jonas und Justin aus der Nachbarstadt Waltrop brachten es auf 360 kg Kastanien
und waren damit die eifrigsten Futtersammler des Jahres 2018.

Die Tiere im Wildgehege Grutholz können sich über einen riesigen Berg von
leckerem Winterfutter freuen. Insgesamt kamen 4,5 Tonnen Kastanien und
eine Tonne Eicheln zusammen.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 09:01 Uhr )

 
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Termine

Treffen der Tierpaten
19. Januar 2019

von 14.00 bis 16.00 Uhr

 

Treffen der Tierpaten
30.  März 2019

von 10.00 bis 11.00 Uhr
beteiligen wir uns wieder an der
Aktion "Platzverweis dem Dreck"
anschließend ist bis 13.00 Uhr
Patentreffen

 

Aktionstag am Wildgehege
am 18. Mai 2019