Liv ist frei

Freitag, 3. Mai 2019

 

Die junge weiße Pfauendame, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b der Fridtjof-Nansen-Realschule dem Wildgehege gespendet hatten, wurde am Freitag aus der Voliere ins Wildgehege entlassen. Liv, diesen Namen hatten die Jugendlichen dem Pfau gegeben, wurde etwas länger als es zur Standorttreue nötig gewesen wäre, in der Voliere gehalten. Liv ist erst im letzten Jahr geschlüpft und hatte so Gelegenheit noch kräftig zu wachsen.

Nach kurzer Zeit gesellte Liv sich zu den im Wildgehege geschlüpften einjährigen Pfauen und blieb bis zum Abend bei ihnen.

Die Jugendlichen waren froh, dass Liv sofort gut von den anderen Pfauen aufgenommen wurde.

Aktualisiert ( Montag, den 06. Mai 2019 um 17:35 Uhr )

 

Aufräumaktion im Wildgehege

Samstag, 6. April 2019

 

Nach den Baumpflegearbeiten im Dezember letzten Jahres und dem Sturm im März, bei dem zwei Bäume entwurzelten, war eine Aufräumaktion im Wildgehege angesagt, damit unser Aktionstag am 18. Mai im Wildgehege stattfinden kann.

Teile der Zaunelemente, die durch die umgestürzten Bäume zerstört wurden, können immer noch zum Schließen von Löchern zum Waldboden hin gebraucht werden.

 

Aktualisiert ( Montag, den 06. Mai 2019 um 16:46 Uhr )

 

Platzverweis dem Dreck

Samstag, 30. März 2019

In diesem Jahr haben sich die Tierpaten des Wildgeheges Grutholz auch wieder an der Aktion „Platzverweis dem Dreck“ beteiligt. Ausgerüstet mit Greifzangen und Handschuhen säuberten sie die Waldwege rund um das Wildgehege und den Spielplatz sowie den Parkplatz am Kindergarten in Deininghausen. Dabei kam jede Menge Unrat zusammen: Autoreifen, ein Computerbildschirm, Staubsauger- und Kühlschrankteile, Damenschuhe, viele Glasflaschen, Hundespielzeug, Windeln, Fliesen, ein Rucksack und jede Menge Feuchttücher und Beutel mit Hundekot. „Da sind Hundebesitzer erst so vernünftig und packen die Hinterlassenschaft ihres Tieres in eine Plastiktüte, um sie dann anschließend zugeknotet in die Landschaft zu werfen“, meinte eine Tierpatin verständnislos.

Ein selbst gebastelter Hirsch aus Kaninchendraht, dessen Körper vollständig mit Plastikmüll gefüllt wurde, soll deutlich machen, welche Gefahr Plastik für die Tiere und gerade auch für Wiederkäuer wie Dam- und Sikawild bedeutet. Auf Müll sind die Tiere nicht vorbereitet. Die Magenbewegungen schieben den Abfall hin und her, eine Plastiktüte verklumpt, oft mit verheerenden Folgen, die Tiere verenden qualvoll.

Die Tierpaten wissen längst, dass man ein Papier, nachdem man ein Bonbon oder ein Stück Schokolade ausgewickelt hat, nicht einfach auf den Boden wirft, sondern in die Tasche steckt. Sie haben es noch zu Hause beigebracht bekommen. Kein Mensch braucht Feuchttücher! Ein feuchter Waschlappen in einer Butterbrotdose erfüllt bei jedem Ausflug zum Wildgehege und auf den Spielplatz denselben Zweck.

Für die Tiere des Wildgeheges ist noch Winterzeit. Sie wollten kaum Futter von den Tierpaten.

Da ließ man sich besser selbst das Essen schmecken.

Hier hieß es: "Wer hat Lust, bei unserem Aktionstag am Wildgehege am 18. Mai 2019 einen Spielstand zu betreuen?" Natürlich müssen erst noch die Eltern gefragt werden, ob an diesem Tag die Mithilfe des Tierpaten möglich ist.

Gut gestärkt ging es wieder an die Arbeit:

Kaum hatten die Kinder die Bänke abgewaschen, machte eine Joggerin ihre Dehnübungen an der Bank mit dem schmutzigen Turnschuh auf der Sitzfläche. "Oh, da hätte sie gar nicht dran gedacht, dass sie die Sitzfläche beschmutzen würde," entschuldigte sie sich und nahm sofort ein Papiertaschentuch und wischte den Schuhabdruck ab.

Auf dem selbstgebauten Waldsofa schmeckt der Kuchen besonders gut.

Mit einem Bewegungsspiel wurde bei wunderschönem Wetter das arbeitsreiche Patentreffen beendet.

Aktualisiert ( Sonntag, den 31. März 2019 um 16:16 Uhr )

 

Eberhard stürzt Birke

Montag, 11. März 2019

Am Sonntag tobte der Sturm "Eberhard"  über NRW, der am Nachmittag seinen Höhepunkt erreichte.
Im Wildgehege stürzte eine Birke um und beschädigte drei Zaunelemente so stark, dass sie ausgetauscht
werden müssen.

 

Lediiglich die Pfauen freuten sich über neue Sitzgelegenheiten.

Aktualisiert ( Sonntag, den 31. März 2019 um 14:18 Uhr )

 

Treffen der Tierpaten

19. Januar 2019

Es war sonnig und kalt als die Tierpaten sich im Wildgehege trafen. Die Tränke für
die Tiere des Wildgeheges war zugefroren, so dass die Paten zunächst das Wasser
auf der Wanne zerschlugen, so dass die Tiere wieder Wasser trinken konnten.

Das Damwild stand still und starr im hinteren Teil der Wildgeheges. Noch extremer als
das Sikawild nutzt das Damwild dies im Winter als Überlegensstrategie in der freien Natur
und verhält sich auch so im Wildgehege. Es senkt seine Köpertemperatur und
den Herzschlag, bewegt sich möglichst wenig und verbraucht so kaum Kalorien. Der
Tisch in der freien Natur ist im Winter für die Waldtiere nicht so üppig gedeckt.
Das Sikawild kam zwar zu den Kindern, doch mehr aus Neugierde, aus der Hand fressen
wollte es kaum.

Unsere Waldlehrerin Andrea Hirsch erzählte vom Verhalten der Eichhörnchen im
Winter. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf sondern Winterruhe und legen
im Herbst Vorräte für die kalte Jahreszeit an, indem sie Nüsse und Samen im
Boden verstecken. Die Tiere graben vor allem Nüsse in die Erde ein
und finden sie dank ihrer guten Nase später oft wieder.

Die Tierpaten waren dann die Eichhörnchen und versteckten fünf Erdnüsse im
Wildgehege. Wer fand seine Nüsse anschließend wieder? Waren sie noch an
ihrem Ort oder hatte ein anderes "Eichhörnchen" sie bereits gefunden?

Wie in der Natur fanden nicht alle "Eichhörnchen" ihre Wintervorräte wieder.

Im Wildgehege gab es überall etwas zu entdecken. Die Kinder konnten wieder
im gesamten Wildgehege umherlaufen, da jeder Baum im Dezember 2018
begutachtet und die Gefahren beseitigt worden waren.

Leni hatte eine Taubenfeder gefunden. Gegen die Sonne gehalten wurde aus der
grauen Feder eine Feder in Regenbogenfarben.

Überall im Wildgehege lagen unter den Eichenbäumen bereits gekeimte Eicheln.
Durch das Verstecken der Nahrung leisten auch Eichhörnchen einen
wichtigen Beitrag zur Verbreitung verschiedener Baumarten, da sie ja nicht alle
Nüsse wiederfinden.

Pfeifen mit dem Hut der Eichel ist ein Trick, den Andrea Hirsch vorführte.
Es erforderte jedoch etwas Übung, um den lauten Ton erzeugen zu können.

Aus den Hütchen der Eicheln hatte der Frost kleine Kunstwerke gezaubert.

Es war spannend: Welche Formen waren auf der Rückseite der Eisscheibe?
Tische, Stühle, Bänke, ein Labyrinth ... Da waren der Fantasie keine Grenzen
gesetzt.

Einige gefundene Schätze wurden mitgenommen.

Spannend, was die Wärme des Feuers mit den Eisscheiben gemacht hatte.

Futter für die Vögel im Winter: Geschmolzenes Pflanzenfett vermischt
mit Vogelfutter wurde in Kiefernzapfen gedrückt. An Bäumen und Sträuchern
aufgehängt ein leckeres Winterfutter für die Vögel.

Ein warmes Getränk tut bei der Kälte allen gut.

Aktualisiert ( Montag, den 21. Januar 2019 um 19:32 Uhr )

 
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Termine


Treffen der Tierpaten
11. Mai 2019

von 10.00 bis 12.00 Uhr


Aktionstag am Wildgehege
am 18. Mai 2019
von 14.00 bis 17.00 Uhr
im Wildgehege Grutholz

 

Herbstaktion
am 6. Oktober 2019