Im Wildgehege gibt es immer etwas zu tun

Montag, 21. Februar 2011


Der Winter ist noch nicht vorbei. Es hat wieder gefroren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pfauen freuen sich, wenn sie zusätzlich zum normalen Futter ein paar Körner extra bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann muss der Futterautomat noch mit Tierfutter nachgefüllt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trockene Füße für Dam- und Sikawild

Samstag, 12. Februar 2011


Der Regen am Samstagmorgen konnte ihnen nichts anhaben. Mitglieder des Fördervereins sorgten dafür, dass die Tiere wieder einigermaßen trockenen Fußes an den Futtertisch kommen. Mehr als 20 cm Waldboden hatten Dam- und Sikawild im Bereich des Futtertisches abgetreten. Diese wurden jetzt mit Schotter aufgefüllt und sollen mit Rindenmulch abgedeckt werden.

Es ist das Problem fast aller Gehege, bei denen die Tiere am Zaun gefüttert werden. Andere haben im Bereich des Zaunes Betonplatten gelegt in der Hoffnung, dass gleichzeitig beim Füttern Klauenabrieb bei den Tieren erfolgt.

 

Siesta im Wildgehege

Freitag, 4. Februar 2011

 

Nein, sie halten keinen Winterschlaf, aber eine etwas ausgedehnte Pause bei dem dunklen Winterwetter tut auch dem Dam- und Sikawild gut.

 

Die Pfauen haben es sich derweil gut bedacht an der Futterraufe gemütlich gemacht.

 

 

Pfauen im Wildgehege

Freitag, den 28. Januar 2011

 

Heute wurde uns wiederholt die Frage gestellt, warum denn unsere Pfauen nicht auf unserer Internetseite erscheinen. Dies möchten wir heute nun wenigstens unter "Aktuelles" nachholen.

Zur Zeit sind im Wildgehege zwei männliche und drei weibliche blaue Pfauen sowie ein Jungvogel vom letzten Jahr. In der Regel füttern wir die Pfauen mit einer Pelletmischung für Truthühner. Sie fressen aber auch gewöhnliches Hühnerfutter, Weizen, Gerste, ab und zu Mais, den sie meist den Hirschen und Hirschkühen wegpicken. Junge Pfauen lieben gekochte Kartoffel mit geschabten Mohrrüben oder gekochte Eier mit  kleingeschnittenem Löwenzahn oder Brennesseln. Zum Hacken bekommen die Hühnervögel viel frisches Grün und Mohrrüben. Sie suchen sich im Wald aber auch selbst Sämerein, Früchte, Beeren und Insekten.

Die Flügel unserer Tiere sind nicht beschnitten, so dass sie auf den höchsten Buchen und Eichen des Wildgeheges übernachten können und bei Gefahr wegfliegen können. Mindestens ein Mal in der Woche bekommen wir einen Anruf, dass ein Pfau das Wildgehege verlassen hat und sich auf dem Waldweg befindet. Oft sind die Anrufer erstaunt, dass die Pfauen von selbst ins Gehege zurückfliegen und dass der Aufenthalt außerhalb des Geheges kein Grund zur Sorge ist. Pfauen sind standorttreu.

Alle Anwohner des Wildgeheges kennen den durchdringenden Ruf des Pfauenhahns. Die Henne gibt nur kehlige Glucklaute von sich.

Die Balz der Pfauenhähne ist prächtig. Wir schauen immer wieder fasziniert zu, wenn der Pfauenhahn sein Rad schlägt, untersützt von den aufgerichteten steifen Steuerfedern. Die Radfläche steht meist senkrecht. Die Henne kommt dann wie zufällig an dem Hahn vorbei, guckt ihn oft gar nicht an und geht nach einiger Zeit an ihm vorbei. Der Pfau dreht sich dann um, wendet der Henne den Rücken zu, die ihrerseits dann wieder um das Rad herumläuft, um an dessen Vorderseite zu kommen. Dieses Spiel wird manchmal mehrer Male wiederholt. Zwischendurch lässt der  Pfauenhahn durch zitternde Bewegungen sein Rad rascheln. Nach der Begattung nach Hühnerart und dem Eilerlegen folgt eine Brutzeit von 28 bis 30 Tagen.

Wenn eine Hirschkuh dem Pfauenhahn "Paul" den letzten Mais wegfrisst, versucht Paul schon mal einen kleinen Angriff.

 

 

 

 

 

 

 

Haferstroh für Dam- und Sikawild

Samstag, 15. Januar 2011

 

Sie fressen Gräser, Klee, Himbeeren, Brombeeren, Eicheln, Kastanien, Kartoffel, Möhren, Äpfel, Eichen- und Buchenblätter, Eberesche, Hackfrüchte und Mais, Getreide und Heu. Doch fressen die Tiere im Wildgehege auch Haferstroh? Diese Frage stellte unser Tierpate Jan-Niklas. Sein Pferd könne davon nicht genug bekommen, versicherte er uns. Wir probierten es aus. Jan-Niklas brachte mit seinem Futtertaxi eine große Tüte Haferstroh ins Wildgehege.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er verteilte das Stroh gleichmäßig in die Futterraufe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum war das Haferstroh verteilt, kam das Sikawild und probierte.

Es schmeckte ihnen sichtlich gut und Jan-Niklas will demnächst öfter mal eine Tüte Haferstroh für die Tiere im Wildgehege mit dem eigenen Futtertaxi vorbeibringen.

 

 

 
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