Tiere auf der Suche nach Wasser

8. August 2018

 

Herzlichen Dank allen, die mich in den letzten Tagen benachrichtigt haben, weil vermeintlich ein Tier des Wildgeheges ausgebrochen sei. Bei dem Tier handelt es sich um einen jungen Rehbock, also kein Tier des Wildgeheges. Das Tier ist ungewöhnlich zutraulich, es frisst und trinkt gut. Es befindet sich meist auf den Feldern am Evangelischen Krankenhaus und in der Nähe des Teiches im Grutholz. Bitte halten Sie die Hunde in diesem Bereich an der Leine. In dem gesamten Bereich zwischen der B 235 in Richtung Grutholz lebt Rehwild, das wahrscheinlich vermehrt auf der Suche nach Wasser ist.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 08. August 2018 um 10:07 Uhr )

 

Neue Bank am Wildgehege

Viele Hände, schnelles Ende

Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ bauten wir am Samstagmorgen die vierte gespendete
Bank am Wildgehege auf. Mit Bodenankern beträgt das Gewicht der 2,40 m langen Bank aus
Recycling-Kunststoff 171 kg. Da war es schön, dass ein Dutzend Helfer und Helferinen gekommen waren.
Nach nur 90 Minuten war die neue Bank aufgebaut und einbetoniert.

Arbeitskolleginnen und -kollegen der Westnetz hatten anlässlich des plötzlichen frühen Todes unseres
Vereinsmitgliedes Volker Wengler die Bank gespendet. Volker hatte immer begeistert vom Wildgehege
erzählt, auch Fotos gezeigt, so dass die Kolleginnen und Kollegen auf die Idee der Spende für das
Wildgehege kamen und jetzt sogar halfen, die gespendete Bank aufzubauen.

Die neue Bank steht!

Herzlichen Dank an alle, die in Erinnerung an Volker für diese Bank gespendet haben.

Katja füttert hier die Tiere des Wildgeheges, die nun von einer weiteren neuen Bank beobachtet werden
können.

Aktualisiert ( Samstag, den 14. Juli 2018 um 21:05 Uhr )

 

Aktionstag am Wildgehege

Aktualisiert ( Sonntag, den 24. Juni 2018 um 16:05 Uhr )

 

SGV Dortmund-Ardey im Wildgehege

28. April 2018

 

Da will ich hin, da ist `was los!

So beginnt das Veranstalungsprogramm des Sauerländischen Gebirgsvereins Bezirk Dortmund-Ardey.
Ja, los war eine ganze Menge, als unsere Waldlehrerin Andrea Hirsch am Samstag mit Mitgliedern
des SGV's zum Wildgehege Grutholz kam. Zunächst erklärte Andrea Hirsch bei einer kleinen
naturkundlichen Wanderung in der Nähe des Wildgeheges die Wildpflanzen, die reichlich rechts und
links der Waldwege wachsen. Ob Gundermann, Giersch, Kerbel, Löwenzahn, Knoblauchsrauke,
klebriges Labkraut oder Spitz- und Breitwegerich, Andrea wusste etwas zur Andwendung,
Geschmack oder Heilwirkung der Pflanzen zu sagen.

Mit dem klebrigen Labkraut können einfach und schnell Kränze um den Kopf gelegt werden.

Die warme Frühlingssonne hat auch den Aronstab aus dem Boden hervorgetrieben. Die Wanderer
erfuhren, dass der Aronstab bei der Befruchtung erfolgreich auf den Aasgeruch setzt, der kleine Fliegen
anlockt. Erst wenn die weiblichen Blüten befruchtet sind, erschlaffen beim Aronstab die Reusenhaare
und die Insekten können wieder entweichen.

Gesammelt wurden ein paar Löwenzahnblüten und Knoblauchsrauke zum Mörsern und zwar die
Löwenzahnblüten mit Zucker und die Knoblauchsrauke mit Salz.

Viel Spaß hatten auch die Teilnehmer an der Geschichte, die Andrea Hirsch, vom verliebten Bauern
und vom Teufel erzählte, in der ganz klar erklärt wird, dass sowohl die Baumrinde als auch die Form
der Blätter des Eichenbaumes den Krallen des Teufels zu verdanken sind.
(Nachzulesen: "Warum die Eiche das ganze Jahr über Blätter trägt" von Antje und Burkhard Neumann)

Zurück am Wildgehege erzählte Andrea noch etwas über das Brunftverhalten der Hirsche und Hirschkühe
und ließ es zur Freude der Gruppe von den Männern (hier Hirsche) vorspielen.
Die Hirschkühe (hier Frauen) hatten schon eine Gruppe gebildet.

Bevor im Wildgehege gefrühstückt wurde, konnten die zahmen Tiere gefüttert werden.

Während noch Löwenzahnzucker und Knoblauchsrauckensalz hergestellt wird, bastelt andere schon eine
Kette aus Geweihscheiben und Perlen.

Mit hübschem Schmuck für sich oder die Enkelkinder ging es nach einem erlebnisreichen
Vormittag wieder nach Hause.



Aktualisiert ( Sonntag, den 29. April 2018 um 20:08 Uhr )

 

Tierpaten trotzten der Kälte und sammelten Müll

 

 

Samstag, 17. März 2018

 

Unter dem Motto „Platzverweis dem Dreck“ fand am Samstag der diesjährige Frühjahrsputz  statt. 26 Tierpaten des Wildgeheges und Freunde beteiligten sich mit Müttern und Vätern. Dieses Jahr trotzten sie nicht nur dem Schmutz, sondern auch eisiger Kälte.

Mit Zangen, Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, entfernten sie den Unrat auf den Wegen und an den Wegrändern, in den Gräben und auf den Wiesen rund um Wildgehege, Spielplatz und Teich.

Zerschlagene Schrankteile, Lüfter, eine Baustellenlampe, ein Kinderroller, aber auch zahlreiche Flaschen, durchweichte Pappbecher, Plastik- und Papiertüten, Zigarettenschachteln, viele Sachen, die gedankenlos weggeworfen werden, wurden von den eifrigen Helfern gesammelt. Die Kinder erfuhren auch, wie unglaublich schwer ein ganzes Paket Pampers ist, das im Wasser gelegen hat und waren entsetzt, wie viele Dinge man einfach im Wald entsorgt.

Nicht nur saubere Wege waren das Ziel dieser Aktion. Wissen die Kinder doch, dass gerade die Umwelt, der Lebensraum der Tiere, dadurch geschützt wird. Wahllos weggeworfene Plastiktüten können für manche Tiere den Tod bedeuten.

Ein heißer Tee tat zwar gut aber wärmte nicht wirklich auf. Ließ man ihn nur kurze Zeit draußen stehen, war eine leichte Eisschicht auf dem vorher heißen Tee.

Im Gebäude der Fangstation fegte wenigstens nicht der eiskalte Wind, so dass man sich hier in Ruhe stärken konnte.

Zum ersten Mal hatte der EUV Stadtbetrieb auch Urkunden für die fleißigen Helfer erstellt.

Vom Förderverein gab es als Dankeschön einen kleinen Hirsch.

Nicht alle Patentiere konnten gefüttert werden, da nur das Sikawild zum Füttern kam. Im Winter fahren die Tiere ihren Stoffwechsel so weit herunter, dass die körpereigene "Heizung" auf Sparflamme läuft Die Hirsche und Hirschkühe reduzieren in der eisigen Kälte ihren Herzschlag, ihre Körpertemperatur und ihre Atmung.

Nachfüllstation und Ausgabe von Futterschachteln.

Ein großes Dankeschön an alle Kinder und erwachsenen Helfer und Helferinnen, die der eisigen Kälte trotzten und so den Tag doch zu einem Erlebnis machten.

Aktualisiert ( Sonntag, den 18. März 2018 um 14:57 Uhr )

 
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Termine

 

Treffen der Tierpaten
am 30. November 2019
von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr