Ein erlebnisreicher Nachmittag für Jung und Alt

 

 

 

Aktualisiert ( Freitag, den 19. Juni 2015 um 12:30 Uhr )

 

Neue Sperren für Schmaltiere und Spießer

10. Juni 2015

 

Während die ersten Kälbchen dieses Jahres sich munter im Wildgehege tummeln

sorgen Mitglieder des Förderverein dafür, dass diese Tiere im kommenden Jahr nicht im inneren Absperrgitter hängen bleiben. Sowohl die Damwild- als auch die Sikawildkälber und -hirschkälber springen gerne durch die senkrechten Stäbe der Gitter ins Innere der abgetrennten Fläche. Auf dem selben Weg geht es zurück ins Gehege. Doch wenn aus den Kleinen nach einem Jahr Spießer und Schmaltiere geworden sind, passt ihr Hinterteil nicht mehr durch die Stäbe. So ist es in der Vergangenheit zwei Mal passiert, dass ein Schmaltier mit dem Hinterteil im Gitter festsaß und aus eigener Kraft sich nicht befreien konnte. In der Not wollten die Fluchttiere nach vorne laufen und konnten nur durch unsere Hilfe befreit werden.

Damit dies in Zukunft nicht mehr passieren kann, verkleinerten Vereinsmitglieder die Öffnungen der Gitter, indem sie einen Eisenstab quer an die Gitterstäbe schweißten.

Metall im Wald ist nicht schön. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Absperrgitter sehr hilfreich sind. Besucherkinder, die vorher noch nicht mit den Tieren in Berührung kamen, können sich so langsam an die Tiere gewöhnen, indem sie die Tiere füttern und das Absperrgitter dazwischen steht. Das gibt Sicherheit. Es ist die Ausnahme, dass Kinder anschließend nicht gerne auch ins Gehege gehen und die Tiere dort füttern.

Mit grüner Farbe gestrichen, sollen sich die Metatllgitter etwas besser der Umgebung anpassen. Es ist viel Arbeit, doch der Anfang ist gemacht.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 10. Juni 2015 um 20:38 Uhr )

 

Finja und Lina besuchen das Wildgehege

28. Mai 2015

Finja (9) und Lina (6) sind nicht zum ersten Mal im Wildgehege Grutholz. Sie kennen Hans-Hubert schon von ihrem letzten Besuch. Damals hatten sie schon viel von dem weißen Hirschen gehört, der hier mit insgsamt 28 Hirschen und Hirschkühen zusammenlebt. Obwohl am Vormittag schon drei Kindergartengruppen des Deininghausener Kindergartens die Tiere gefüttert hatten, begrüßen die Tiere die beiden Geschwister stürmisch. Jeder will zuerst gefüttert werden. Besonders die Hirsche sind hier sehr fordernd und die Kinder beeilen sich, die Futterschachtel zu öffnen, um die hungrigen Mäuler zu stopften.

 

 

Hannah ist trächtig, sie wird in den nächsten Tagen ihr Kälbchen bekommen.

Genug der Leckerein, jetzt gibt es Heu!

Die Tiere holen sich schon einmal eine kleine Kostprobe aus der Schubkarre, bevor das Heu in der Futterraufe landet.

Das Foto unten zeigt Finja und Lina bei ihrem Besuch im Wildgehege im August 2011. Jetzt können die Kinder die Schubkarre schon alleine schieben.

Das Finja sich mit einem abgeworfenen Geweih von Hans-Hubert schmückt, stört diesen überhaupt nicht. Er frisst friedlich sein Heu.

Nachdem die Kinder das Wildgehege verlassen haben, zeigt sich eine Hirschkuh mit ihrem neugeborenen Kälbchen. Es ist das erste in diesem Jahr, dem aber noch einige folgen werden.

 

Aktualisiert ( Freitag, den 29. Mai 2015 um 21:43 Uhr )

 

Gruppenstunde im Wildgehege

27. Mai 2015

 

Eine Gruppenstunde im Wildgehege Grutholz erlebten 13 Messdiener und Messdienerinnen der St. Josef Gemeinde Habinghorst. Begeleitet wurden sie von ihren Gruppenleiterinnen und Pastor Reinhard Hörmann.

Obwohl einige von ihnen zum ersten Mal das Wildgehege besuchten, zeigten sie keine Scheu vor den großen Tieren.

Einige Tieren sahen noch ziemlich zottelig aus, da der Fellwechsel vom Winter- zum Sommerfell noch nicht vollständig vollzogen wurde.

Die meisten Hirsche haben ihre Geweihe im April abgeworfen. Einige junge Tiere verloren es in diesem Jahr noch im Mai. Die beiden kreisrunden Wunden am Kopf der Hirsche heilen innerhalb von wenigen Tagen von den Rändern her zu und es bildet sich dort sofort ein neues Geweih, das täglich sichtbar länger wird. Die jungen Messdienerinnen schmückten sich selbst mit den abgeworfenen Geweihschaufeln von dem Damhirsch Hans-Hubert für ein Foto.

Der Sikahirsch mit dem Namen Star verabschiedete die Gruppe der St. Josef Gemeinde. Zu Fuß sind es nur vier Kilometer bis zur Kirche. Ein Spaziergang oder eine Fahrradtour zum Wildgehege in nächster Zeit lohnt sich auf jeden Fall, denn im Juni / Juli ist das Gehege eine Kinderstube. Viele Muttertiere "setzen" dann ihre Kinder in die Welt. Die Kleinen brauchen zum Wachsen zwar lange Ruhephasen und viel Schlaf, doch häufig sieht man sie schon recht früh ausgelassen im Wildgehege umherspringen.

Aktualisiert ( Sonntag, den 31. Mai 2015 um 22:39 Uhr )

 

Wanderer im Wildgehege

17. Mai 2015

 

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich am Sonntag fröhliche Wandererinnen und Wanderer des Sauerländischen Gebirgsvereins Dortmund-Ardey zu einer kleinen naturkundlichen Wanderung mit Andrea Hirsch. Treffpunkt war das Wildgehege Grutholz.

Von hier aus ging es vorbei am Spielplatz Richtung Deininghauser Bach. Rechts und links des Weges gab es viel zu entdecken. Essbare Wildpflanzen wie die Knoblauchrauke Das klebrige oder Kletten-Labkraut, das als Arzneipflanze und als Wildgemüse verwendet wird. Ganz einfach ist daraus aber auch ein schöner Kopfschmuck zu binden. An einer Weinbergschnecke lief Andrea Hirsch nicht vorbei. Weinbergschnecken kommen vor allem auf kalkreichen, nicht zu trockenen Böden vor. Andrea Hirsch stellte sie vor.

Gundermann mit seinen lila Blüten wuchs am Wegrand. Die Laubblätter sind kreuzgegenständig angeordnet. Gundermann auch Gundelrebe genannt, ist eine Bereicherung für Hausapotheke und Küche.

Mit einer Schlüsselspitze zeigte Andrea Hirsch an einer Taubnesselblüte eindrucksvoll, wie die Bestäubung mit Lippenblütern erfolgt. Natürlich kannte sie auch eine Geschichte zu den „Feenschuhen“ der Taubnesseln und den Farben der Vergissmeinnicht (blaue Blütenblätter wie die Farbe des Himmels und einen goldenen Kelch wie das Sonnenlicht). Beinwell, Wiesenkerbel und Giersch wuchsen üppig am Wegrand und blieben bei der naturkundlichen Wanderung nicht unerwähnt.

Beinwell gehört zu den Heilpflanzen, es tut den Beinen gut! Wiesenkerbel ist gut geeignet für den Wildpflanzensalat ebenso wie Giersch. Gegen Giersch im Garten, so Andrea Hirsch, kann man nur annessen, denn dort wo er sich einmal ausgebreitet hat, bekommt man ihn so leicht nicht weg. Der Giersch ist als ausgesprochenes Vitamin-C-Kraut bekannt, in ihm sind vierzehn Mal so viel Vitamin C wie in einem Salat.

Weiter ging es zum Deininghauser Bach, wo sich Gänseblümchen und Löwenzahn breit machten. Der absolute Hit waren die Gänseblümchen-Ohrstecker. Löwenzahnmilch auf‘s Ohrläppchen und dann eine Gänseblümchen-Blüte draufhalten – fertig ist der geblümte Ohrschmuck, der sich über Stunden hält! (Man kann die Löwenzahnmilch auch auf die Rückseite der Blüte geben und dann auf das Ohrläppchen drücken.) Auch andere kleine Blüten wie Hahnenfuß eignen sich als Ohrstecker.

Der Weißdorn am Bach stand in voller Blüte. Das Weißdorn Natur-Tonikum ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Es wird angewendet zur Herzstärkung, zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.

Wandern ist eine Freizeitbeschäftigung und eine sportliche Tätigkeit, die man praktisch in jedem Alter machen kann, so lange die Gesundheit mitspielt. Ich war aber doch erstaunt, als ich erfuhr, dass zwei Wanderinnen bereits 87 Jahre alt sind und andere das 80. Lebensjahr bereits hinter sich gelassen haben.

Der Wanderweg führte am Deininghauser Bach entlang zurück zum Wildgehege, nicht ohne weitere Wildpflanzen zu entdecken.

Im Wildgehege warteten nicht nur der weiße Damhirsch Hans-Hubert & Co. sondern auch ein zweites Frühstück auf die Wanderer und Wanderinnen.

Wir vom Förderverein Wildgehege haben uns gefreut über den Besuch.

Wir wünschen euch die Unverwüstlichkeit, Tatkraft und Lebensfreude, die
im Löwenzahn steckt.
Wir wünschen euch die tiefe Verwurzelung einer Ringelblume.
Wir wünschen euch die Geselligkeit des Huflattichs, der nie alleine wächst.
Wir wünschen euch die Lebensfreude und Kraft der Sonne, die das
Johanniskraut in euch wecken kann.
Wir wünschen euch die Hartnäckigkeit der Brennnessel, die als Unkraut gilt, sich
schwer vertreiben lässt und sich zu wehren weiß.
Wir wünschen euch die Beruhigung und Entspannung, die die Melisse und
der Baldrian schenken.
Wir wünschen euch Wachstum, Gesundheit und
Freude an allem, was wächst und blüht.

(Jutta Schnitzler-Forster)

Bis zum nächsten Mal in Castrop-Rauxel und in unserem Wildgehege

Marianne Scheer

Aktualisiert ( Sonntag, den 31. Mai 2015 um 17:25 Uhr )

 
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Herbstaktion

am Sonntag,

7. Oktober 2018

von 14.00 bis 16.00 Uhr

könnt ihr wieder eure gesammelten Kastanien und Eicheln bringen.