Herbstwetter im August

19. August 2014

 

Das Wetter gibt zur Zeit einen Vorgeschmack auf den Herbst. Sturmtief "Wilma" bestimmt mit grauem Himmel und Regenschauern das Wetter.

Nah zusammenrücken spart Heizkosten. Die Sikawildfamilie im Wildgehege macht es uns in diesen Tagen vor.

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Säubern, schneiden und dann entweder als Spinatersatz auf die Pizza (hier überrascht Giersch mit einem unerwartet würzigen Geschmack) oder püriert als Suppe und grüner Farbklecks in den selbst gebackenen Brötchen. Zwischen drei und vier Stunden dauere ein Wildkräuter-Kochkurs normalerweise, sagt Hirsch.

Das Ergebnis ist eine köstliche Abwechslung zu den meisten Alltagskräutern. Wer über sein Unkraut schimpft, sollte es also vielleicht einmal kosten.

Kochkurs: Waldlehrerin vermittelt Rezeptideen aus Kräutern - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/sueden/Waldlehrerin-vermittelt-Rezeptideen-aus-Kraeutern;art2575,1652329#882372239

Aktualisiert ( Dienstag, den 19. August 2014 um 19:55 Uhr )

 

Nachruf Hans Ettrich

 

Am 1. August verstarb im Alter von fast 82 Jahren Hans Ettrich. Hans Ettrich machte sich stark für den Erhalt des Wildgeheges. Er war Gründungsmitglied unseres Fördervereins und bis 2013 auch Mitglied des Vorstandes. Danach wurde er unser erstes Ehrenmitglied. Er hat mit seinem Engagement geholfen, unseren Förderverein auf einen guten Weg zu bringen.

Natur und Tiere waren ihm wichtig. Er hatte immer neue Ideen, wie wir unser Wildgehege und die damit verbundene Arbeit noch besser gestalten könnten. Er hatte Kontakte und wusste, wen wir um Hilfe für unser Wildgehege bitten konnten.

Gerne erinnern wir uns an unseren Traum von einem weißen Damhirsch, wie wir ihn im Heissiwald in Essen gesehen hatten. Das wenige Geld in unserer Vereinskasse brauchten wir jedoch für das Futter der vorhandenen Tiere, da war an den Kauf eines weiteren Tieres nicht zu denken. „Den brauchen wir“! war Hans Ettrich sofort überzeugt und kaufte mit seinem Freund Hubert unseren weißen Damhirsch aus dem Hochwildpark Rheinland. Nicht umsonst heißt der weiße Hirsch Hans-Hubert.

So kam Hans-Hubert ins Wildgehege und wurde sofort zum Liebling aller Kinder. Mit dem weißen Nachwuchs von Hans-Hubert konnten wir inzwischen auch andere Schaugehege erfreuen. Weiße Damhirsche werden bei uns weiter Hans-Hubert heißen.

Der liebe Verstorbene war bei meinem letzten Besuch stark von Krankheit gezeichnet. „Hol mal bitte den Bilderrahmen, der am Schrank steht“, forderte er mich auf. Ich hielt dann einen großen Bilderrahmen in den Händen, mit einer Collage aus Karikaturen und Texten aus seinem Politikerleben. „Den habe ich gerettet“! schmunzelte er und in seinen Augen konnte man den schelmenhaften Glanz von früher erkennen.

Ja, er war Vollblutpolitiker! Für uns und unser Wildgehege war er jedoch der Freund, der die ehrenamtliche Arbeit schätzte und achtete und dort half, wo es ihm möglich war.

Wir werden Hans Ettrich als liebenswerten, jederzeit hilfsbereiten, offenen und engagierten Menschen in bester Erinnerung behalten und ihn in unser Gebet einschließen.

 

Marianne Scheer

und das Team vom Wildgehege

 

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Säubern, schneiden und dann entweder als Spinatersatz auf die Pizza (hier überrascht Giersch mit einem unerwartet würzigen Geschmack) oder püriert als Suppe und grüner Farbklecks in den selbst gebackenen Brötchen. Zwischen drei und vier Stunden dauere ein Wildkräuter-Kochkurs normalerweise, sagt Hirsch.

Das Ergebnis ist eine köstliche Abwechslung zu den meisten Alltagskräutern. Wer über sein Unkraut schimpft, sollte es also vielleicht einmal kosten.

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Aktualisiert ( Mittwoch, den 06. August 2014 um 14:07 Uhr )

 

Wipfelstürmer im Wildgehege

 

26. Juni 2014

Ihr Name ist Programm

Ihre Kletterparcours gehörten in den letzten Jahren bei unseren Wildgehegefestes zu den Attraktionen. Uli Baumert und Christian Lüders von den Wipfelstürmern aus Hamm wollten auch in diesem Jahr bei unserem Aktionstag am Wildgehege mit ihrer Slackline für die Kinder dabei sein.

Ulli Baumert beim Aktionstag 2010Christian Lüders (hinten rechts) beim Aktionstag 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Weitergabe der Nachricht, dass unser Fest in diesem Jahr leider ausfallen müsse, weil noch zu viele vom Sturm abgebrochene Äste in den Baumkronen hingen, erfuhr ich von Christian Lüders, dass er auch ausgebildeter Baumkletterer sei und uns für Baum und Waldboden schonend, die Äste herunterholen könne. Dieses Angebot nahmen wir natürlich gerne an!

Schon zwei Tage später durfte ich zusehen, wie Christian Lüders und Uli Baumert von den Wipfelstürmern mit Seilklettertechnik nur mit Körperkraft sich an den Bäumen hochzogen und die Baumkronen von abgebrochenen oder angebrochenen Zweigen befreiten.

Uli Baumert beim Seilaufstieg an einer Buche Dort sägte er zunächst einen morschen Ast ab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gut gesichert kletterte Christian Lüders auf die dünneren Äste in der Baumkrone, um abgebrochenes Holz aus der Krone zu entfernen.

 

Obwohl ich erfuhr, die Kletterer sind doppelt gesichert und ihr Körpergewicht hängt nicht an den dünnen Ästen, war es spannend zuzusehen, wie die Baumkrone gesäubert wurde. Von oben sahen die Kletterer noch abgebrochene Zweige, die durch das grüne Blattwerk von unten verdeckt wurden.

Einige Zweige konnten von unten herausgezogen werden.

Sandsack und dünnes Seil

 

Dazu wurde ein kleiner mit Sand gefüllter Sack an ein dünnes Seil gebunden und über den zu entfernenden Zweig geworfen. Der Sandsack wurde danach wieder abgenommen und an das dünne ein dickeres Seil geknotet. Durch Hochziehen wurde das dünne durch das dicke Seil ersetzt. Hiermit wurde dann der Ast nach unten gezogen.

 

Besonders spannend wurde das Klettern an der Lärche. Schon früher hatte der hohe Baum seine Spitze bei einem Sturm verloren. Ela hat nun einen dicken Ast gebrochen, der aber mit einem Seil nicht herabgezogen werden konnte, so dass Christian Lüders hinaufkletterte.

Ein Handy-Foto von oben

 

Der Anfang ist gemacht! Eine hervorragende Methode, um für den Baum verletzungsfrei die Zweige zu entfernen. Eine schonende Behandlung auch für den Waldboden im Gehege.

Christian Lüders links und Uli Baumert

Danke an das Kletterteam! Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Ergebnis ist eine köstliche Abwechslung zu den meisten Alltagskräutern. Wer über sein Unkraut schimpft, sollte es also vielleicht einmal kosten.

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Das Ergebnis ist eine köstliche Abwechslung zu den meisten Alltagskräutern. Wer über sein Unkraut schimpft, sollte es also vielleicht einmal kosten.

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Aktualisiert ( Sonntag, den 29. Juni 2014 um 09:27 Uhr )

 

Aktionstag fällt aus

 

24. Juni 2014

Kein Wildgehegefest am 28. Juni 2014 !!!

Die Aufräumarbeiten im Wald und Wildgehege werden mit Sicherheit noch mehrere Wochen, wenn nicht Monate, in Anspruch nehmen. Wir hatten gehofft, dass wir unser Fest zum 10jährigen Bestehen des Fördervereins Wildgehege trotzdem durchführen können. Doch aufgrund der immer noch bestehenden Gefahren für die Waldbesucher sind bisher weder der Wald noch der Spielplatz am Wildgehege von der Stadt Castrop-Rauxel für Besucher frei gegeben, so dass wir unseren Aktionstag am Wildgehege in diesem Jahr ausfallen lassen müssen. Dies tut uns sehr leid – ist aber aufgrund dieser Umstände unvermeidlich.

Ausfallen müssen auch sämtliche Besuche der Schulklassen, die in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien ihren Schulalltag im Wildgehege ausklingen lassen wollten. Dies gilt auch für Kindergärten und Gruppen für den gesamten Monat Juli.

Die Übergabe der Patenbriefe für alte und neue Tierpaten sowie für Kindergärten, Schulklassen und Einzelpaten erfolgt am 24. August 2014, um 14.30 Uhr im Wildgehege, wenn der Wald bis dahin frei gegeben wurde.

So traurig das Ergebnis des Orkans gerade auch für das Wildgehege ist, so hat es doch gezeigt, was für eine großartige Unterstützung der Förderverein Wildgehege Grutholz durch die Castrop-Rauxeler Bevölkerung hat.

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Aktualisiert ( Dienstag, den 24. Juni 2014 um 20:45 Uhr )

 

Zaunbau nach dem Sturm

 

21. Juni 2014

 

Auch heute kamen wieder zahlreiche freiwillige Helfer, um den beschädigten Zaun am Wildgehege mit neuen Stahllmatten zu schließen.

 

Das Tiefdruckgebiet Ela hat im Wildgehege ganze Arbeit geleistet. Insgesamt mussten 35 beschädigte Stahlmatten durch neue ersetzt werden. Der Zaun ist Gott sei Dank repariert und die Tiere sind im Wildgehege wieder sicher.

 

 

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Das Ergebnis ist eine köstliche Abwechslung zu den meisten Alltagskräutern. Wer über sein Unkraut schimpft, sollte es also vielleicht einmal kosten.

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Aktualisiert ( Dienstag, den 24. Juni 2014 um 20:22 Uhr )

 
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