Eine Nacht im Wildgehege

2. September 2016

 

Es wird eine dunkle Nacht werden, waren wir uns sicher. Am Vortag war Neumond und heute Nacht wird nur eine
kleine Sichel des wieder zunehmenden Mondes am Nachthimmel zu sehen sein.

Von 21 Tierpaten übernachteten in diesem Jahr 16 Jungen und Mädchen im Wildgehege. Sehen, riechen und
hören, was in der Nacht im Wald geschieht, ist immer ein ganz besonderes Erlebnis.

Das Wichtigste beim ersten Treffen im neuen Patenjahr ist immer das Aussuchen des Patentieres. Auch die neuen
Tierpaten waren mit Eifer dabei. Jetzt trifft man im Wildgehege die Tiere mit den Namen Mara, Bonbon, Paul, Jeki,
Schwarzes Auge, Rosi, Anna, Bella, Upsi, Helene Blümchen, weiße Flocke, Rosalie, Rosetta, Schnuffi, Schnuppe,
Flöckchen, Moritz, Findus und Fritzchen. Die Alttierpaten behielten meist sowohl das Patentier als auch den Namen
des Tieres.

War es bei den Hirschen einfach, das Patentier sofort zu finden, so gestaltete sich die Suche bei den Hirschkühen
schwieriger. Klar, dass jeder nach Möglichkeit zuerst das eigene Patentier füttern wollte.

Nachdem die Tiere gut gefüttert waren, wurden Plastikflaschen in Leuchtkäfter verwandelt, für die bald aufkommende
Dunkelheit.

Mit Knicklichtern im Bauch werden die wunderschönen Käfer die dunkle Nacht erhellen.

Eine kurze Unterbrechung während des Bastelns. Wer landet hier im Wildgehege über uns mit dem Ballon?
Der Lärm der Gaszufuhr, mit dem der Pilot das Auf- und Absteigen des Ballons regelt, ließ große und kleine Wildgehege-
besucher nach oben schauen. "So nah über mir habe ich noch nie einen Heißluftballon gesehen," waren sich viele Kinder
einig. Doch die Ballonfahrer landeten weder im Wildgehege noch auf dem nahen Feld.

Als sich die Dämmerung ankündigte, wurde ein Lagerfeuer angezündet. Die Zündfunken dazu wurden von den Kindern
stilecht aus einem Feuerstein geschlagen.

Heißes Stockbrot gefüllt mit Schokolade oder Käse schmeckt am Lagerfeuer immer.

Während des Stockbrotbackens hatten Jana und Sharlyn einen Brief gefunden, der an eine Buche
geheftet war. Jana und Sharlyn waren selbst früher Tierpaten und helfen jetzt bei den Treffen mit.

Sie lesen den Brief vor:

Liebe Kinder,

ich bin der König von Phantasia. Bitte helft mir!!! Mein Reich wird bald für immer verschwinden, weil ihr
Menschen keine Phantasie mehr habt. Niemand liegt einfach auf der Wiese und guckt in die Wolken oder
in den Sternenhimmel. Alle sind beschäftigt, gucken Fernsehen, telefonieren, schreiben SMS, jagen
Pockemons oder arbeiten. Da bleibt
keine Zeit mehr für lustige Einfälle und neue Gedanken. Mein Reich
ist grau und leer und eure Welt wird es auch bald sein. Bitte helft mir und euch!!!

Wenn ihr alle Aufgaben erledigt, besteht noch Hoffnung auf eine bunte Zukunft.

  1. Bastelt ein lustiges einzigartiges Glühwürmchen. Hängt es hoch zwischen den Bäumen auf, damit es euch
    später den Weg zur Hütte erleuchtet.
  2. An diesem Wald, in dem viele Hirsche wohnen, steht ein schöner Baum. Darunter liegt ein merkwürdiger
    Gegenstand. Wer ihn aufhebt und damit den Stamm berührt, kann wieder Freude in die Welt bringen.
    Ein wunderschöner Ton erklingt. Er wandert über die Äste durch den ganzen Baum bis in die Blätter.
    Probiert es aus.
  3. Seht ihr den Baum mit einem Ring aus gelbem Licht wie die Sonnenstrahlen am blauen Himmel? Dort
    müsst ihr das Geheimnis der Beutel lösen.
  4. Folgt der Zauberwolle. Sie führt euch zum Baumtelefon. Legt euer Ohr auf den Stamm. Könnt ihr die
    Zauberworte hören?
  5. Findet den Baum mit einem Ring aus weißem Licht so rein wie die Luft am frühen Morgen. Der Baum
    hat einen ganz besonderen Duft. Nach was riecht er?
  6. Folgt nun dem Pfad der Glühwürmchen in den dunklen Wald. Benutzt keine Taschenlampe. Seid mutig!
    Sammelt das Licht ein. Ihr werdet damit den Platz der Erkenntnis erhellen.
  7. Findet unterwegs das Wasser des Lebens und nehmt es mit. Ihr braucht es, um die Stimme des Waldes
    zu wecken.
  8. Ich warte auf euch im Kreis der Bäume. Habt keine Angst! Eine schöne Frau wird euch für euren Einsatz
    belohnen.

Vielen Dank für eure Mühe! Ich warte auf euch!

Der König von Phantasia

 

Die erste Aufgabe war bereits erfüllt, die Glühwürmchen leuchteten weit ins Wildghege hinein.

Die zweite Aufgabe musste außerhalb des Wildgeheges erledigt werden, denn der Baum lag "an" dem Platz, wo die
Hirsche wohnen.

Unsere Waldlehrerin Andrea Hirsch könnte die "Königin von Phantasia" werden. Sie ist hat immer die tollsten Ideen und
kennt sich im Wald bestens aus. Sie fand dann auch den schönen Baum außerhalb des Wildgeheges und die
Patenkinder hatten schnell darunter den "merkwürdigen Gegenstand" entdeckt. Die Kinder erkannten den Gegenstand
sofort als Stimmgabel.

Mit der Stimmgabel konnten die Kinder den Baum zum Klingen bringen. Bis in die weit ausladenden Äste erklang der
Ton.

Auf dem Rückweg zum Wildgehege, wo die dritte Aufgabe zu lösen war, ertönte der Ruf des Waldkäuzchens. Dieses
Mal war es das Weibchen, das da rief. Den Ruf des Männchens hatten wir schon im Wildgehege vernommen. Für manche
Menschen sind Käuzchens unheimlich. Das "Huuu-hu-huuu" der harmlosen Nachtschwärmer erklärte unsere Waldlehrerin
Andrea Hirsch und so blieb die Gänsehaut aus. Sie wusste auch, dass sich Waldkauzpärchen ein Leben lang treu sind.
Die Partner trennen sich zwar nach der Brutzeit, ziehen dann im Spätherbst aber wieder zusammen.

Schnell hatten die Tierpaten auch die dritte Aufgabe gelöst. Der gelbe Ring des Baumes war bis zum Weg am Eingang
zum Wildgehege zu sehen und der Sack bald gefunden. Das Geheimnis des Beutels oder des Sackes war mit "da ist ein
Geweih drin!" noch nicht gelöst. Was war das für ein Geweih? Hat es ein Damhirsch oder ein Sikahirsch abgeworfen?
Auch das war für die Alttierpaten kein Problem, denn sie fühlten die Schaufeln des Damhirsches.

Im Wald war es stockdunkel. Amelie, Praktikantin bei unserer Waldlehrerin, hatte die gelben Knicklichter, die wie
Sonnenstrahlen um den Baum lagen, aufgehoben und bildete damit einen Lichtpunkt. So fanden die Kinder auch den
Anfang der Zauberwolle.

Jetzt hieß es, fühlen, wo der Weg weiter hin führt. Der Weg entlang der Zauberwolle führte durchs Wildgehege zu einem
am Boden liegenden Baumstamm.

Das Baumtelefon funktionierte. Wenn man auch nur leicht an einem Ende des Stammes kratzte, war das Kratzen
deutlich am anderen Ende zu hören. Die Gefäße, aus denen das Holz aufgebaut ist, können in ihren Höhlräumen
nicht nur das Wasser sehr gut nach oben leiten, sondern auch Schall weiter geben. So können Tiere, die in den
Baumkronen leben, schon frühzeitig herannahende Fressfeinde, wie den Baummarder erkennen, wenn er am
Stamm nach oben läuft.

Die Nasen der Kinder waren sehr gut. Viel schneller als die Erwachsenen hatten sie den Geruch erkannt, mit dem der
Baum angesprüht war.

Bunte Knicklichter markierten den weiteren Weg durch den dunklen Wald. "Findet das Wasser des Lebens und nehmt
es mit," war die nächste Aufgabe. "Wir haben kein Gefäß für das Wasser," bemerkten die Tierpaten. Da war man froh,
dass das "Wasser des Lebens" schon in einer Flasche abgefüllt war, als man es kurz darauf fand.

"Ich warte auf euch im Kreis der Bäume!"
Wer wartete denn im Kreis der Bäume? "Da sitzt Bernhard!" riefen einige Kinder "Nein, Bernhard macht doch hier
Fotos." Er konnte es nicht sein. "Dann ist es Jürgen!" "Nein, auch Jürgen war in der Nähe und Waldlehrer Jens stand
direkt hinter den Kindern. Aber wer wartet denn im Kreis der Bäume?

Es war stockdunkel. Weiter weg leuchteten die gebastelten Glühwürmchen und auf einem abgsägten Baumstamm saß
ein Mann. Er war mit einem schwarzen Umhang und einem Sternentuch bekleidet. Auf dem Kopf trug er eine goldene
Krone. "Das ist er!" Waren sich die Kinder sicher. Den Kreis aus abgesägten Baumstämmen kannten die Kinder. Jetzt
lagen auf den Stämmen Sitzkissen, wo alle Kinder Platz fanden. Keiner sagte ein Wort. Im Baumkreis saß der König!

Mit tiefer Stimme begrüßte der König die Kinder. Er stellte sich vor als König von Phantasia, erklärte noch einmal sein
Problem, dass sein Reich immer grauer und kleiner wurde und dass er sich darum auf den Weg gemacht habe, um zu
gucken, was in der Welt passiert ist. "Ich begegnete vielen großen und kleinen Menschen," begann er zu erzählen, "und
was ich hörte und sah, machte mich sehr traurig. Die Erwachsenen arbeiten so viel, dass sie abends müde ins Bett fallen.
Kinder gehen lange zur Schule und haben dann aber noch zusätzlich ein großes Freizeitprogramm, das sie bewältigen
müssen. Überforderung, Stress, Streit und Mobbing sind oft das Ergebnis. Wenn die Menschen dann mal Zeit haben,
gucken sie Fernsehen, ins Handy oder spielen am Computer. Die Kinder spielen in der Wohnung mit gekauftem und
perfektem Spielzeug. Kaum eines geht nach draußen und erschafft sich eine Phantasiewelt. Deshalb kommen keine
bunten Gedanken und blitzende Energie mehr in mein Reich. Wenn mein Reich verloren geht, wird es auf der Erde auch
bald grau und langweilig. Deshalb müssen wir uns gegenseitig helfen.

Danke, dass ihr schon so viele Aufgaben geschafft habt. Das gibt Hoffung! Tanzt mit den Knicklichtern. Macht
Bewegungen, formt Muster in der Luft. Jeder einzeln, alle zusammen."

Die Kinder wirbelten die Knicklichter und legten sie anschließend in der Mitte des Baumkreises zu einem Muster
zusammen. Der König bedankte sich und bat darum, nun das Wasser des Lebens in die Klangschale zu gießen,
damit damit die Lebensenergie der magischen Wesen geweckt werde.

Andrea Hirsch reichte unserem Tierpaten Marc das "Wasser des Lebens", der es dem "König aus Phantasia"
in die Klangschale goss.

"Schließt alle die Augen und hört auf den Ton," gab der König die Anweisung. Der König schlug an die Klangschale
und der Ton klang lange nach. "Öffnet die Augen," sagte der König und die Kinder sahen das sprudelnde Wasser
und hörten den Ton, als der König wieder gegen die Schale schlug.

"Herr König, haben Sie eine Tochter?" hatten einige Kinder schon gefragt, denn sie hatten hinter einem Baum
eine Frau im weißen Kleid entdeckt. Der König hatte auf die Frage nicht geantwortet.

Jetzt trat die Frau hinter dem Baum hervor und stellte sich den Kindern vor.

"Hallo, ich bin die Traummischerin. Ich war den ganzen Tag unterwegs und habe Farben gesammelt: Grasgrün,
Sonnengelb, Himmelblau, Rosenrot, Schneeweiß. Daraus zaubere ich die schönsten Träume! Ich stelle mir den
Menschen vor, dem ich den Traum schicken will. Was hat er heute erlebt? Ist er traurig und braucht eine
Aufmunterung und einen lustigen Traum? Vielleicht ist sein Leben gerade trist und grau und er braucht Farben,
Blumen, blauen Himmel und Sonnenschein in seinem Traum.

Aus vielen bunten Flüssigkeiten rühre ich einen bunten, schönen Traum. Ich gebe noch eine Prise Glück oder
ein paar Bröckchen Zufriedenheit hinzu, rühre um und fertig ist der schönste Traum. Draußen unter dem weiten
Himmelszelt blase ich die schillernden Traumblasen in alle Himmelsrichtungen. Der Wind trägt die wertvollen und
zerbrechlichen Werke zu jedem Menschen nach Hause.

Ich möchte mich bei euch bedanken. Ihr habt nicht nur den König, sondern auch mich und viele andere magische
Wesen gerettet. Die Feen, Trolle, Elfen, Zwerge usw. Deshalb schenke ich euch Traumblasen, die ich nur für euch
gemacht habe. Dann könnt ihr ganz toll träumen. Je bunter und verrückter die Träume sind, umso schöner wird das
Reich Phantasia.

Erzählt den Menschen, dass sie sich mal wieder Zeit für sich und  ihre Freunde und Familie nehmen sollten. Spielt
miteinander, malt, bastelt, musiziert, unterhaltet euch und streift durch den Wald. Dann geht es uns magischen
Wesen besser und euch vor allen Dingen auch. Zusammen haben wir alle viel mehr Spaß als alleine."
So verabschiedeten sich der König von Phantasia und die Traummischerin von den Tierpaten, nicht ohne vorher
eine gute Nacht mit wunderschönen Träumen gewünscht zu haben.

Müde fielen die Kinder auf ihre Luftmatratze und schliefen bis zum nächsten Morgen.

Das Tee Kochen am nächsten Morgen übernahmen die Jungen. Zum reichhaltigen Frühstück hatte am Vortag jeder
etwas mitgebracht.

Noch während des Frühstücks kamen auch die Tiere.

Dies war für die Kinder ein klares Zeichen, dass die Patentiere gekommen sind, um gefüttert zu werden.

Die Damhirsche hatten bereits ihr Geweih gefegt und waren schon in Kampflaune. Damit kein Kind von den
Hirschen umgelaufen wurde, fütterten wir am Morgen vorsichtshalbar hinter dem Absperrgitter.

Ein erlebnisreicher Aufenthalt im Wildgehege, bei dem man die alten und neuen Tierpaten kennen gelernt hat,
sein Patentier und neue Freunde gefunden hat.

Aktualisiert ( Montag, den 05. September 2016 um 21:02 Uhr )

 

Jana teilt die letzte Möhre

22. August 2016

Diese Tiere mögen Möhren.

Ihre vorletzte Möhre teilt hier Jana mit Helene Blümchen.
Hirschkuh Rosalie hat entdeckt, dass Jana die letzte Karotte noch fest in ihrer Hand hält.

Aktualisiert ( Montag, den 22. August 2016 um 13:38 Uhr )

 

Pflege im Gehege

1.  und 4. Juli 2016

Projektwoche der Fridtjof-Nansen-Realschule zum Thema Klima und Umweltschutz

Die Fridtjof-Nansen-Realschule hatte vor den Ferien eine Projektwoche, in der verschiedene Aktionen zum Thema Umwelt und Klimawandel angeboten wurden. Frau Wiciok und Frau Lenser entschieden sich dafür ins Wildgehege zu gehen, um gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Pflege im Gehege zu übernehmen.

Es kam dazu, dass Frau Wiciok mich auf das Wildgehege angesprochen hatte. Sie wusste schon vorher, dass ich jahrelang Tierpatin war und jetzt bei der Patenbetreuung helfe. Frau Wiciok hat sich dazu entschieden, dass ich die Führung im Wildgehege übernehmen sollte und der Förderverein des Wildgeheges, dass ich diesen Text schreibe. Dies alles hat mir großen Spaß gemacht.

Jana Klawonn

Im Innenkreis des Geheges machten die Schülerinnen und Schüler Bekanntschaft mit den Regeln im Gehege.

Eine kurze Einführung, was man beim Füttern beachten muss, und los ging es.

Die Tiere hatten wie immer großen Hunger. Mancher Schüler fütterte am Anfang noch zaghaft, doch das Vertrauen zu den Tieren wuchs schnell.

Bevor es weiter ging, wurden noch schnell die Hände gewaschen. Der Speichel der Tiere war einigen Schülerinnen und Schülern etwas unangenehm.

Bevor die Pflege im Gehege startete, gab es noch einige Informationen über die Tiere im Gehege.

Ein Geweih zum Anfassen!

Das hat aber ganz schön Gewicht!


Auch lustige Antworten auf Fragen, die ihnen gestellt wurden, hatten die Schülerinnen und Schüler im Gepäck.

Nach der Führung ging es an die Arbeit. Der Hirsch Star probierte schon mal unterwegs, ob die Schülerinnen auch das richtige Futter geben.

Nicht nur die Heuraufe musste aufgefüllt werden, sondern auch andere Arbeit wie . . .

Futterstellen säubern


und den Mülleimer leeren. Natürlich gehörte dazu auch die Mülltrennung.

Auch Futterschachteln mussten gefalten werden. Das taten die Schülerinnen voller Eifer.

Parallel wurden die Futterschachteln gefüllt, damit unsere Besucher weiterhin einen großen Spaß beim Füttern der Tiere haben.

Es gab viel zu tun. Daher packten alle mit Freunde und Eifer an. Die Zeit verging wie im Flug.

Zum Abschluss wurde noch einmal innerhalb des Geheges gefüttert. Auch Erinnerungsfotos wurden geschossen.


Nein, dieser Schüler hatte keine magische Anziehungskraft aufs Sikawild, sondern nur seine Hosentaschen voll Futterschachteln.

Der Sikahirsch Star machte es sich nochmal gemütlich, bevor die Schülerinnen und Schüler wieder zurück zur Schule mussten.

Auch Hirschkuh Hanna nahm genussvoll die sanften Streicheleinheiten der Schülerinnen und Schüler der FNR an und verabschiedete sich so von ihnen.

Mit Sicherheit werden einige Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft das Wildgehege Grutholz besuchen.

Aktualisiert ( Montag, den 11. Juli 2016 um 07:43 Uhr )

 

Gute Stimmung beim Aktionstag

2. Juli 2016

Die zwei kräftigen Regenschauer am Samstagnachmittag konnten den Wildgehegebesuchern die Freude am Feiern nicht verderben. Selbst König Fußball kam ihnen nicht quer. Das Viertelfinalspiel Deutschland - Italien begann erst, nachdem der Aktionstag am Wildgehege beendet war. Mitmachangebote für Kinder, viele Leckereien, dazu Gespräche mit alten und neuen Bekannten sowie eine große Tombola erfreuten mal wieder Jung und Alt.

Nachwuchsprobleme hat der Förderverein nicht. 21 alte und neue Tierpaten halfen eifrig mit, damit das Fest gelang.

Lennard und Cedric gehören zu den ersten Tierpaten des Fördervereins. Seitdem verkaufen sie bei allen Festen am Wildgehege das Futter für die Tiere. In diesem Jahr halfen zum ersten Mal die Freunde aus Syrien mit.

Das Füttern und Streicheln der zahmen Wildtiere erfreut Besucher jeden Alters.

Das sieht einfacher aus als es ist. Hier werden nicht die Nadeln im Heuhaufen sondern die Bälle im Stroh gesucht. Natürlich waren die Kinder dabei erfolgreich. Die Anleitungen zum Spiel gaben die Tierpaten Marius, Thomas, Jana und Lillith. Lillith und Jana hatten zum Helfen sogar ihre Freundinnen Mattea und Johanna mitgebracht.

Hirsche und Hirschkühe probierten zwischendurch das Stroh und ließen sich von den spielenden Kindern nicht davon abhalten.

So einfach, wie es hier beim Baumkletterer Uli Baumert aussieht, ist das Balancieren auf der Slackline nicht.

Mit etwas Hilfestellung, hier von Baumkletterer Christian Lüders, klappt es jedoch auch bei den Kleinsten.

Pünktlich zur Übergabe der Briefe an die neuen und alten Tierpaten kam, wie von den den Wetterberichten vorausgesagt, ein kräftiger Regenschauer. Der Fotograf von der heimischen Presse machte schon mal vorab ein Gruppenfoto der Tierpaten.

Auf dem Foto sind nur die Hälfte der Tierpaten des kommenden Patenjahres. Nicht alle haben es geschafft schnell zum Aufnahmeort zu kommen.

Zur Übergabe der Patenbriefe flüchteten wir vor dem Regen unter einen drei mal drei Meter großen Faltpavillion.

Der jüngste Tierpate ist in diesem Jahr der fast einjährige Tom. Noch ist Papa ihm bei der Übernahme der Urkunde behilflich.

Der Regenschauer war schnell vorbei und die Aktivitäten gingen weiter. Auch Finja, die hier die Lose für die Kinder verkauft, war Tierpatin im Wildgehege.

Die Preise der Tombola waren in diesem Jahr besonders schön und reichlich. Die Polsterecke Habinghorst spendete u. a. die für das Wildgehege passenden Kissen mit Hirschkuh. (Im Bild unten rechts).

Bei der früheren Tierpatin Sina gab es die Trostpreistüten. Eine Tüte für drei Nieten.

Wer  essen und trinken will, kommt an ihm nicht vorbei.

 

Die frühere Tierpatin Finja hatte ihre Freundin mitgebracht, um gemeinsam Getränke zu verkaufen.

Da das Wetter sich in den letzten Tagen nass und unbeständig gezeigt hatte, kamen die Besucher mit Regenschirm. Doch auf die Freunde des Wildgeheges ist Verlass, sie kamen und feierten mit. Petrus hatte dann auch ein Einsehen und schicke sogar ein paar Sonnenstrahlen bis zum Ende des Festes.

Ein Fest für die ganze Familie. Für den Enkel springt auch die Oma in die Höhe.

Die Tierpaten Sharlyn, Nele, Linnéa und Johanna kümmern sich hier um den Spielstand mit dem Nusskörbchen.

 

Till hilft beim Stand der Erbsenfänger.

Einen Hirschen, den man mit nach Hause nehmen konnte, wurde von den Kindern am Bastelstand gefertigt.

Wenn alle Tische besetzt sind, schmeckt der Kuchen auch auf den Bänken am Rand.

Es war wieder ein gelungenes Fest mit vielen großen und kleinen Helfern. Danke an die vielen Helferinnen und Helfer. Danke an die Besucher, dass Sie trotz der schlechten Wetterprognosen gekommen sind und dazu beigetragen haben, dass unser Aktionstag am Wildgehege so schön und erfolgreich war. Unser Dank geht auch an die Sponsoren für die Tombola und an alle Kuchenbäckerinnen und -bäcker, die hier nicht einzeln aufgeführt sind.

 

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 06. Juli 2016 um 18:58 Uhr )

 

Dattelner Schulkinder besuchen das Wildgehege

30. Juni 2016

 

Mit ihrer Klassenlehrerin Brigitte Meyer besuchten heute 27 Kinder der Klasse 2 c der Lohschule in Datteln das Wildgehege.

Viele Kinder waren zum ersten Mal im Wildgehege. So war es gut, dass zunächst hinter dem Zaun gefüttert wurde. Die Berührungsängste verflogen jedoch schnell, als man sah, wie zutraulich die Tiere waren.

Bevor man selbst ins Butterbrot beißen konnte, wurden an der Pumpe die Hände gewaschen.

Noch schnell ein Gruppenbild vom Klassenausflug ins Wildgehege und dann geht es zum Abschluss auf den Spielplatz neben dem Gehege.

Der Förderverein Wildgehege wünscht allen Kindern, Lehrern und Eltern erholsame Sommerferien mit Sonne und allem was Spaß macht.

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 30. Juni 2016 um 20:46 Uhr )

 
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Termine

 

Treffen der Tierpaten

am Samstag,

20. Januar 2018