Treffen der Tierpaten

 

11. Mai 2019

 

Auch die jüngsten Tierpaten sind zum Füttern gekommen.

Die Sikakuh Hannah freut sich immer besonders über die Streicheleinheiten der Kinder.

Als Dank gibt es einen Kuss .

Tiere füttern, Futterschachteln füllen und dafür sorgen, dass die Tiere ausreichend frisches Wasser haben, sind immer die ersten Aufgaben beim Treffen der Tierpaten.

Bei unserem Patentreffen sind unsere früheren Tierpaten Sharlyn, Nele und Jana wieder eine tolle Hilfe.

Unsere Waldlehrerin Andrea Hirsch hat eine Praktikanten mitgebracht. Jesicca wird auch Waldlehrerin und unterstützt uns.

Was wissen die Tierpaten über die Tiere im Wildgehege? Bei dem Spiel 1, 2 oder 3 beweisen selbst die Kleinen, dass sie gut aufgepasst haben, was erzählt wurde.

"Wie heißt der Mann bei den Hirschen? Heinrich, Rüde oder Hirsch?"

Oder: "Wie heißt das Kind der Hirsche? Kitz, Kalb oder Frischling?" "Kids sind ja die Kinder der Menschen," wusste ein Tierpate. Natürlich erklärte Andrea Hirsch, da da das Kitz der Rehe gemeint war.

Die jugendlichen Helferinnen haben im Wildgehege Seile gespannt und erklären, wie die Tierpaten sich verhalten sollen, wenn sie mit verbundenen Augen am Seil entlang laufen. Es soll sich schließlich keiner verletzten.

Am 12. Mai ist Muttertag. Einige Kinder haben auch ein Futterherz für die Tiere gelegt.

Mit Hilfe eines Mörseres stellen die Kinder aus Pfefferminze und Zitronenmelisse einen Minz- und Zitronenmelissezucker her.

Der Zucker wird in einer liebevoll gestalteten Tüte verpackt, denn er soll ja ein Geschenk zum Muttertag sein.

Hier wird von einem Ast eines Holunderstrauches eine Scheibe abgesägt. Anschließend wird auf das Holz oder auf das Mark in der Scheibe Duftöl getropft, so dass eine duftende Scheibe entsteht.

Wenn das Mark durchstoßen wird, kann man aus der Scheibe einen Kettenanhänger machen.

Wo wird eine Richtung vorgegeben, wo ist eine Kennzeichnung, dass der im Wald verborgene Schatz gefunden wird.


Der "Schatz" wird schnell gefunden und aufgeteilt.

Zum Abschied schlägt der weiße Pfau noch einmal sein Rad.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 29. Mai 2019 um 17:29 Uhr )

 

Liv ist frei

Freitag, 3. Mai 2019

 

Die junge weiße Pfauendame, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b der Fridtjof-Nansen-Realschule dem Wildgehege gespendet hatten, wurde am Freitag aus der Voliere ins Wildgehege entlassen. Liv, diesen Namen hatten die Jugendlichen dem Pfau gegeben, wurde etwas länger als es zur Standorttreue nötig gewesen wäre, in der Voliere gehalten. Liv ist erst im letzten Jahr geschlüpft und hatte so Gelegenheit noch kräftig zu wachsen.

Nach kurzer Zeit gesellte Liv sich zu den im Wildgehege geschlüpften einjährigen Pfauen und blieb bis zum Abend bei ihnen.

Die Jugendlichen waren froh, dass Liv sofort gut von den anderen Pfauen aufgenommen wurde.

Aktualisiert ( Dienstag, den 28. Mai 2019 um 20:35 Uhr )

 

Aufräumaktion im Wildgehege

Samstag, 6. April 2019

 

Nach den Baumpflegearbeiten im Dezember letzten Jahres und dem Sturm im März, bei dem zwei Bäume entwurzelten, war eine Aufräumaktion im Wildgehege angesagt, damit unser Aktionstag am 18. Mai im Wildgehege stattfinden kann.

Teile der Zaunelemente, die durch die umgestürzten Bäume zerstört wurden, können immer noch zum Schließen von Löchern zum Waldboden hin gebraucht werden.

 

Aktualisiert ( Montag, den 06. Mai 2019 um 16:46 Uhr )

 

Platzverweis dem Dreck

Samstag, 30. März 2019

In diesem Jahr haben sich die Tierpaten des Wildgeheges Grutholz auch wieder an der Aktion „Platzverweis dem Dreck“ beteiligt. Ausgerüstet mit Greifzangen und Handschuhen säuberten sie die Waldwege rund um das Wildgehege und den Spielplatz sowie den Parkplatz am Kindergarten in Deininghausen. Dabei kam jede Menge Unrat zusammen: Autoreifen, ein Computerbildschirm, Staubsauger- und Kühlschrankteile, Damenschuhe, viele Glasflaschen, Hundespielzeug, Windeln, Fliesen, ein Rucksack und jede Menge Feuchttücher und Beutel mit Hundekot. „Da sind Hundebesitzer erst so vernünftig und packen die Hinterlassenschaft ihres Tieres in eine Plastiktüte, um sie dann anschließend zugeknotet in die Landschaft zu werfen“, meinte eine Tierpatin verständnislos.

Ein selbst gebastelter Hirsch aus Kaninchendraht, dessen Körper vollständig mit Plastikmüll gefüllt wurde, soll deutlich machen, welche Gefahr Plastik für die Tiere und gerade auch für Wiederkäuer wie Dam- und Sikawild bedeutet. Auf Müll sind die Tiere nicht vorbereitet. Die Magenbewegungen schieben den Abfall hin und her, eine Plastiktüte verklumpt, oft mit verheerenden Folgen, die Tiere verenden qualvoll.

Die Tierpaten wissen längst, dass man ein Papier, nachdem man ein Bonbon oder ein Stück Schokolade ausgewickelt hat, nicht einfach auf den Boden wirft, sondern in die Tasche steckt. Sie haben es noch zu Hause beigebracht bekommen. Kein Mensch braucht Feuchttücher! Ein feuchter Waschlappen in einer Butterbrotdose erfüllt bei jedem Ausflug zum Wildgehege und auf den Spielplatz denselben Zweck.

Für die Tiere des Wildgeheges ist noch Winterzeit. Sie wollten kaum Futter von den Tierpaten.

Da ließ man sich besser selbst das Essen schmecken.

Hier hieß es: "Wer hat Lust, bei unserem Aktionstag am Wildgehege am 18. Mai 2019 einen Spielstand zu betreuen?" Natürlich müssen erst noch die Eltern gefragt werden, ob an diesem Tag die Mithilfe des Tierpaten möglich ist.

Gut gestärkt ging es wieder an die Arbeit:

Kaum hatten die Kinder die Bänke abgewaschen, machte eine Joggerin ihre Dehnübungen an der Bank mit dem schmutzigen Turnschuh auf der Sitzfläche. "Oh, da hätte sie gar nicht dran gedacht, dass sie die Sitzfläche beschmutzen würde," entschuldigte sie sich und nahm sofort ein Papiertaschentuch und wischte den Schuhabdruck ab.

Auf dem selbstgebauten Waldsofa schmeckt der Kuchen besonders gut.

Mit einem Bewegungsspiel wurde bei wunderschönem Wetter das arbeitsreiche Patentreffen beendet.

Aktualisiert ( Dienstag, den 26. Oktober 2021 um 16:14 Uhr )

 

Eberhard stürzt Birke

Montag, 11. März 2019

Am Sonntag tobte der Sturm "Eberhard"  über NRW, der am Nachmittag seinen Höhepunkt erreichte.
Im Wildgehege stürzte eine Birke um und beschädigte drei Zaunelemente so stark, dass sie ausgetauscht
werden müssen.

 

Lediiglich die Pfauen freuten sich über neue Sitzgelegenheiten.

Aktualisiert ( Sonntag, den 31. März 2019 um 14:18 Uhr )

 
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